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Biometrische und multispektrale Bildverarbeitung

Die biometrische Überprüfungstechnologie von Methode ist ein verlässliches Instrument für das Identitätsmanagement, das bei allen Personen jederzeit wiederholbar funktioniert. Sie bietet absolut genaue Identifikation mit einer Zuverlässigkeit, die bei konkurrierenden Technologien nicht zu finden ist. Das System basiert auf der bewährten multispektralen Bildverarbeitungstechnologie des auf biometrische Anwendungen spezialisierten Methode-Partnerunternehmens Lumidigm Inc. Diese Technologie bietet absolute Zuverlässigkeit sogar bei Regen, Schnee, Schlamm oder Schmutz.

 

Kundenvorteile

  • Funktioniert jederzeit und bei allen Benutzern
  • Schnelle und intuitive Identitätsüberprüfung
  • Die Benutzer brauchen sich nichts zu merken, müssen nichts bei sich tragen und können nichts verlieren
  • Weniger Sorgen dank zuverlässiger und sicherer Bedienung

Technische Vorteile
  • Hohe Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit
  • Funktioniert auch unter äußerst schwierigen Umgebungsbedingungen
  • Komplettlösung mit integrierten Modulen zur Abnahme und zum Abgleich von Fingerabdrücken
  • Als Standardausführung oder mit kundenspezifischen Anpassungen verfügbar

Technische Grundlagen

Die biometrischen Sensoren von Methode sind dank multispektraler Bildverarbeitung in der Lage, biometrische Informationen auf eine belastbarere, umfassendere und zuverlässigere Weise zu sammeln und zu verarbeiten als alle anderen Fingerabdruck- und Venensensoren.

Herkömmliche Fingerabdrucksensoren verwenden ein kontaktorientiertes Messverfahren, bei dem die Erhebungen des Fingers die Sensoroberfläche berühren, die Vertiefungen hingegen nicht. Bei einer Unterbrechung oder Störung des Kontakts wird die Leistung erheblich beeinträchtigt. Dies kann durch verschiedene alltägliche Umstände verursacht werden, zum Beispiel durch Verschmutzungen an der Sensoroberfläche, trockene Finger, feuchte Finger, schmutzige Finger, schwach ausgeprägte Erhebungen oder Wechselwirkungseffekte wie veränderlichen Druck beim Auflegen. Alle diese Umstände kommen häufig vor.

Bei der multispektralen Bildverarbeitung wird das Objekt aus verschiedenen Einfallswinkeln und über ein breites Spektrum beleuchtet. Die Ergebnisse werden mit direkten Abbildungen kombiniert, um eine Reihe von Bildern zu sammeln. Aus diesen wird ein Fingerabdruck von hoher Qualität erstellt, der sich sowohl aus Details der Oberfläche, als auch Details unter der Oberfläche zusammensetzt, und zwar auf eine einzigartige Weise, die für die Fehlerquellen der kontaktbasierten Technologie nicht anfällig ist.

Anwendungsbereiche und Funktionen

Feuchte Umgebungsbedingungen

Herkömmliche biometrische Sensoren können bei feuchten Umgebungsbedingungen oder hoher Luftfeuchtigkeit keine Bilder erfassen, da entweder die Vertiefungen des Fingerabdrucks durch Flüssigkeiten aufgefüllt oder die Bilder aufgrund physikalischer Messeffekte wie Kapazitanz verfälscht werden.

ALLGEMEINE SPEZIFIKATIONEN

Die multispektrale Bildverarbeitung kann auch bei feuchten Umgebungsbedingungen bzw. hoher Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden, da die Erkennung durch die Feuchtigkeit hindurch funktioniert und nicht auf festem oder gleichbleibendem Kontaktdruck auf den Sensor beruht.

Trockene Umgebungsbedingungen

Herkömmliche biometrische Sensoren können bei trockenen Umgebungsbedingungen oder niedriger Luftfeuchtigkeit keine Bilder erfassen, da kein gleichbleibender Kontakt mit dem Sensorfeld gewährleistet ist. Ohne Kontakt kommt auch kein Bild zustande.

ALLGEMEINE SPEZIFIKATIONEN

Die multispektrale Bildverarbeitung kann bei trockenen Umgebungsbedingungen und niedriger Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden, da die Erkennung nicht auf festem oder gleichbleibendem Kontaktdruck auf den Sensor beruht.

Schmutzige Umgebungsbedingungen

Herkömmliche biometrische Sensoren können bei schmutzigen Umgebungsbedingungen keine Bilder erfassen, da die Verunreinigungen sowohl die Vertiefungen des Fingerabdrucks auffüllen als auch die Erhebungen des Fingers durchziehen können, wodurch Bildfehler und Detailverluste entstehen.

ALLGEMEINE SPEZIFIKATIONEN

Die multispektrale Bildverarbeitung kann bei schmutzigen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden, da das Licht infolge der verschiedenen Beleuchtungswinkel die Verunreinigungen durchdringen kann und von der dahinterliegenden Hautstruktur reflektiert wird. Dies ermöglicht es, Bildfehler zu korrigieren und Detailverluste wiederherzustellen.

Ältere Benutzer

Herkömmliche biometrische Sensoren können bei Benutzern, deren Finger wenig Kollagen oder andere Alterungserscheinungen aufweisen, keine Bilder erfassen, da Erhebungen und Vertiefungen stärker zusammengedrückt werden, wodurch die Struktur und die Oberfläche nur schlecht zu erkennen sind.

ALLGEMEINE SPEZIFIKATIONEN

Die multispektrale Bildverarbeitung kann ältere Benutzer mit weicheren Erhebungen und Benutzer, deren Fingeroberflächen Abnutzungserscheinungen aufweisen, erkennen und ein qualitativ hochwertiges Bild erzeugen, da sie auf der intakt gebliebenen Unterstruktur des Fingers beruht.

Helles Licht

Herkömmliche biometrische Sensoren können bei hellem Licht keine Bilder erfassen, da leichte Einfärbungen im Finger zum Verblassen des Bildes führen.

ALLGEMEINE SPEZIFIKATIONEN

Die multispektrale Bildverarbeitung kann bei hellem Licht eingesetzt werden, da das Licht zur Erstellung des Bildes durch den Finger hindurch dringen muss anstatt um ihn herum zu verlaufen. Dies stellt eine größere Herausforderung dar.

Technische Bibliothek

Methode Biometrics - Benefits & FAQs

[PDF 139.36 KB]

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