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Kostensparendes neues Thermomanagement-Gehäuse für Schweißarbeiten

AUFGABE

Ein Hersteller von Schweißgeräten wollte seine neue Produktgeneration in ein bestehendes Gehäuse integrieren. Dabei musste jedoch ausreichende Luftzufuhr gewährleistet sein.

LÖSUNG

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Unser Team führte eine thermische Analyse durch und empfahl anstelle einer Überarbeitung des Kühlkörpers ein leichteres und kostengünstigeres System.

FAKTEN

Ein Hersteller von Schweißgeräten wollte für ein Schweißgerät der neuen Generation ein vorhandenes Gehäusemodell verwenden. Das neu eingeführte System benötigte jedoch im Gegensatz zum Vorgängersystem einen Kühlkörper. Der Hersteller wollte einen vorhandenen Verbundlamellenkühlkörper verwenden. Er hatte jedoch Bedenken, dass dieser möglicherweise den Luftstrom zu stark behindert und die Temperatur der nachgeordneten Komponenten in der Folge die Sicherheits-Grenzwerte übersteigen könnte. In diesem Fall wären eine Überarbeitung des gesamten Systems und die Verwendung eines größeren Gehäuses nötig gewesen, was der Kunde möglichst vermeiden wollte.

Unsere thermische Analyse nach dem CFD-Verfahren (Numerische Strömungssimulation) ergab, dass der Hersteller den vorgesehenen Kühlkörper in dem vorhandenen Gehäuse verwenden und dabei einen ausreichenden Luftstrom gewährleisten konnte, wenn lediglich ein paar einfache Änderungen vorgenommen wurden. Methode änderte die Lage einiger Komponenten und setzte einen anderen Lüfter mit einem Luftkanal ein, um die Luft über den neuen Kühlkörper zu leiten. Durch weitere Analysen und Optimierungen stellten wir zudem fest, dass der vorgesehene Verbundlamellenkühlkörper durch einen kosteneffizienteren Extrusions-Kühlkörper mit optimiertem Flächenverhältnis (16:1) ersetzt werden konnte. Daraus ergaben sich weitere Gewichts- und Kostenvorteile.





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